Bienenvolk im CAFM-System: Forschungs-Projekt Fit Bee beendet

Was CAFM-Software alles leiten kann zeigt IP Syscon im Rahmen des Forschungsprojektes Fit Bee

Was CAFM-Software alles leiten kann zeigt IP Syscon im Rahmen des Forschungsprojektes Fit Bee


(cafm-news) – Dass eine CAFM-Software nicht bloß für Kernaufgaben des Immobilienmanagements geeignet ist, zeigt das Forschungsprojekt Fit Bee, das das Laves Institut für Bienenkunde aus Celle gemeinsam mit den Hannoveraner CAFM-Spezialisten von IP Syscon abgeschlossen und vorgestellt hat. Das Verbund-Forschungsprojekt wurde geleitet von der Universität Hohenheim.

Wo sind optimale Standorte für ein Bienenvolk? Wo entwickelt sich ein Bienenvolk am besten? Wo erreicht es den besten Ertrag? Fragen wie diese versuchten die Forscher in dem vierjährigen Projekt auch mit Software-Unterstützung zu beantworten und die Möglichkeiten für ein Referenzsystem für ein vitales Bienenvolk aufzuzeigen.

Die Imker begleiteten ihre Völker mit dem eigens aufgesetzten System Mein Bienenstand. Hier konnten sie Daten zu Standorten und Völkern eingeben, Steckbriefe zu diesen erstellen, Daten auf verschiedene Weisen auswerten und so die Standorte mit Blick auf Ertragsqualität und Entwicklung jedes Volkes beurteilen.

Zugleich konnten Imkervereine in dem System ihre Mitglieder verwalten, Imker in einem definierten Gebiet auf Knopfdruck auflisten und Daten wie Befall und Behandlung bei Infektionen mit der Varroa-Milbe, andere Bienenkrankheiten oder auch Honigerträge abfragen.

Das Forschungsprojekt Fit Bee wurde vom Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über die Bundesanstalt für Landwirtschaft im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung gefördert.

Insgesamt war das Forschungsprojekt Fit Bee in sieben Module unterteilt, von denen das Laves Institut und IP Syscon gemeinsam das Modul 5 Multifaktorielle Einflüsse auf Bienenvölker und GIS-gestütztes Fachinformationssystem betreuten.


Abbildungen: Fit Bee; clker.com/Ocal



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