CAFM-Zahl der Woche: 9,1

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 9,1, denn 9,1 Terabit Daten laufen wegen Corona-Pandemie, Kurzarbeit und Home-Office derzeit pro Sekunde durch den größten Internetknoten der Welt
Die CAFM-Zahl der Woche ist die 9,1, denn 9,1 Terabit Daten laufen wegen Corona-Pandemie, Kurzarbeit und Home-Office derzeit pro Sekunde durch den größten Internetknoten der Welt

 

CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 9,1. So viele Terabit laufen derzeit pro Sekunde durch den weltweit größten Internetknoten in Frankfurt am Main. Der Grund: Corona. Denn die Pandemie sorgt für viel Arbeit im Home-Office, für diverse Videokonferenzen und natürlich für jede Menge Streaming und Online-Gaming. Uff, sagt das Internet.

Uff-en müsste es aber gar nicht. Denn der DE-CIX, wie der Frankfurter Knoten heißt, läuft stabil und wird das auch weiter tun. Warum das so ist? Immer wenn die Systeme 63 Prozent ihrer Auslastung erreichen, wird der Knoten ausgebaut. Denn die verbliebenen 37 Prozent sind als Reserve für Redundanzen und mögliche Ausfälle im System eingeplant. Und die Quote soll gehalten werden.

Prinzipiell sind die Betreiber des Knotens wie auch unabhängige Analysten der Auffassung, dass der aktuelle Traffic das Netz nicht in die Knie zwingen wird. Aber so richtig heiß darauf, den finalen Stresstest zu wagen, sind die meisten dann offenbar doch nicht – allen voran die Anbieter von videolastigen Dienstleistungen.

So liefert Google vorübergehende keine Youtube-Videos in HD mehr aus. Netflix bremst die Bandbreite um ein Viertel, ebenso setzt Amazon die Qualität bei Prime herab. Und Sony macht das Spiele-Erlebnis eine Spur pixeliger. Das alles hatte EU-Kommissar Thierry Breton angeregt.

Dass auch andere an der Datenschraube drehen, fällt bei vielen Videokonferenzen auf: Die sonst sehr gute akustische wie visuelle Qualität vieler Dienste ist derzeit nicht ganz auf der Höhe. Und geht es über den großen Teich, kann es schon mal vorkommen, dass plötzlich und unerwartete die Gesprächspartner am anderen Ende der Datenleitung im Nirvana entschwinden – ohne Chance auf direkte Wiederkehr.

Dann ist Geduld gefragt, ein Neustart des Dienstes angeraten und die Hoffnung auf bessere Zeiten der freundliche Begleiter im gedanklichen Gepäck. Alternativ lässt sich der Anbieter wechseln. Auch das ein Stresstest – für systemrelevante Kommunikationsangebote im dienstlichen Umfeld.

 





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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant bei pit-cup




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