End of Life: Windows Server 2003 bald auf 64-Bit migrieren

Microsoft beendet den Support für Windows Server 2003 im Juli 2015 - wer das OS noch einsetzt, sollte zügig migrieren

Microsoft beendet den Support für Windows Server 2003 im Juli 2015.
Wer das Server-OS noch einsetzt, sollte zügig migrieren.


(cafm-news) – Noch etwas mehr als ein halbes Jahr, dann beendet Microsoft den Support für Windows Server 2003. Wer die Server-Software noch einsetzt, sollte sich schleunigst mit dem Thema Migration befassen. Denn neuere Betriebssysteme arbeiten mit 64-Bit Architektur, Win Server 2003 läuft noch mit 32-Bit Architektur. Entsprechend müssen auch Applikationen upgedated oder sogar ausgetauscht werden. Microsoft selber meint deshalb, die verbleibende Zeit reiche für eine Migration kaum noch aus.

Noch gut 200 Tage sind es, dann endet der Support für Microsoft Windows Server 2003. Dann gibt es auch keine Updates, Patches und Hotfixes mehr – ideal für Angriffe auf die Server-Systeme. Daher sollte sich jeder, der einen Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2 oder Windows Small Business Server 2003 einsetzt, sputen, diesen auf ein aktuelles Betriebssystem upzudaten. Denn: Microsoft selber setzt die Zeit für die Migration bei über 200 Tagen an.

Ein Grund für den hohen Zeitaufwand liegt in der 64-Bit Architektur der aktuellen Windows Server. Software, die auf den 2003er-Servern läuft, wird unter Umständen ersetzt werden müssen. Sind selbst programmierte Lösungen im Einsatz, müssen sie zumindest angepasst werden.

Zu überlegen ist auch, ob die Hardware noch auf einem zeitgemäßen Stand ist. Unter Umständen lohnt der Wechsel auf einen neuen Server, so dass dieser parallel zum derzeit aktiven Server aufgebaut werden kann. Dann reicht für die eigentliche Migration später einfach ein Tausch der CAT-Stecker. Und ein Back-up System ist auch noch da – wenn auch nur für den äußersten Notfall.


Abbildungen: Microsoft

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