CAFM-Zahl der Woche: 13.500

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 13.500 – die Zahl der Mitarbeiter, die die Bundeswehr zur Cyberabwehr rekrutieren will

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 13.500 – die Zahl der Mitarbeiter, die die Bundeswehr zur Cyberabwehr rekrutieren will



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 13.500. So viele Stellen will die Bundeswehr für die Abwehr von Cyberangriffen schaffen. Sie sollen auf die IT-gestützten Kampfsysteme aufpassen, aber auch auf andere Einrichtungen bis hin zur Bundesregierung respektive ihrer IT.

Die 13.500 Mann (= Männer und Frauen) sollen, so der Plan, als eigene Organisationseinheit mit eigenem Inspekteur geführt werden, analog zu Heer, Luftwaffe oder Marine. Der einzige Haken am schönen Plan: Es gibt noch gar keine 13.500 Mann.

Was es aktuell gibt, ist eine Reihe von Spezialisten, die in verschiedenen Abteilungen arbeiten und erst einmal zusammengeführt und dann zusammen geführt werden müssen. Und anschließend gilt es, das Trüppchen auf die gewünschte Größe aufzustocken. Kein einfaches Unterfangen, zumal für die trantütigen Tarntüten.

Denn der Bund hängt anderen Ländern um Jahre hinterher: Die USA sind längst schon dabei, wichtige Infrastruktur wie Kraftwerke, Krankenhäuser oder eben Regierungseinrichtungen mit Militär-Spezialisten gegen den Cyber-War zu sichern. Selbst Estland könnte den Deutschen Nachhilfe erteilen.

Die aber sind erstmal damit beschäftigt, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass neben Sportlern nun auch Nerds zur Landesverteidigung nötig sind. Und dass die gar nicht so leicht zu kriegen sind, wenn der Staat den Start verdödelt hat.

Darum wird die Bundeswehr an ihrer Universität in München zukünftig auch in Eigenregie IT-Spezialisten ausbilden. Geplant sind erst einmal 70 Studienplätze pro Jahr. Steter Tropfen…

Zusätzlich wird auf dem freien Markt gesucht. Die Job-Scouts aus Berlin fahnden nach jährlich rund 800 Zivilisten und 700 Soldaten, die für die Cyber-Einheit zu begeistern sind.

Und hoffentlich werden sie fündig, denn wenn nicht, muss die Bundi-Uni 192 Jahre ausbilden, bis alle 13.500 Stellen besetzt sind.





Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Maschinenbau und Facilities Management der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei Pit-Cup.

Haben Sie auch eine CAFM-Zahl, die Sie vorschlagen möchten? Schreiben Sie die Zahl einfach in das Kommentarfeld unten!


Abbildungen: CAFM-News



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1 Response

  1. Lars sagt:

    Wundert mich nicht. Siehe BND, BfV, BKA, ZKA, LKA, BSI etc… Überall werden Gehälter gezahlt, (A10 bis A13) bei denen selbst duale Studenten lauthals lachen. Zum anderen – und das ist der wesentlich wichtigere Aspekt – würden viele Informatiker aufgrund sehr verbreiteter linksliberaler Einstellung sich lieber mit ALG II gängeln lassen als für den antifreiheitlichen Schnüffelstaat zu arbeiten.

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