Autodesk Spark soll Funken für 3D-Druck überspringen lassen

Mit dem Spark 3D-Drucker und der dazu gehörigen kostenlosen Software-Plattform will Autodesk den 3D-Markt beflügeln

Mit dem Spark 3D-Drucker und der dazu gehörigen kostenlosen Software-Plattform will Autodesk den 3D-Markt beflügeln


(cafm-news) – Mit dem Projekt Spark wollen die 3D-Spezialisten von Autodesk jetzt den dreidimensionalen Druck beflügeln. Spark ist eine offene Software-Plattform für 3D-Druck, die es Hard- und Software-Herstellern, Entwicklern, Material-Forschern, Produkt-Designern und allen Interessierten einfacher machen soll, die neue Technologie sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.

Die Spark-Software ist das Kern-Element der 3D-Initiative von Autodesk. Sie kann mit SLA, FDM und auch industriellen 3D-Druckern umgehen. Kostenlos lizenzieren kann die Software jeder, der an der Entwicklung von 3D-Hard- und -Software oder von entsprechenden Produkten arbeitet.

Als erstes Projekt und um Spark weiter zu beflügeln hat Autodesk zudem einen eigenen 3D-Drucker entwickelt, den Autodesk SLA 3D. Die dazu gehörigen technischen Datenblätter und Entwicklungs-Unterlagen stellt Autodesk ebenfalls Interessierten zur Verfügung – und sie sind ebenfalls kostenlos. Zu den Partnern von Autodesk gehört unter anderem Dremel, die jüngst mit dem 3D Idea Builder einen eigenen 3D-Drucker vorgestellt haben.

Ebenfalls vorantreiben soll den 3D-Gedanken der Spark Investment Fund. In ihm stellt Autodesk 100 Millionen US Dollar zur Verfügung, um Start-ups, Unternehmer und Forscher in ihrer Arbeit im Umfeld von 3D-Druck zu unterstützen

Bisher krankt 3D-Druck vor allem daran, dass die Drucker das Datenmaterial der Software interpretieren müssen, was nicht immer auf Anhieb klappt. Mit Spark stünde nun – ähnlich wie bei Apple – eine Kombination von Hard- und Software aus dem selben Haus zur Verfügung, was die Umsetzung der Bits und Bytes in Dies und Das deutlich zuverlässiger machen sollte. Autodesk selber sieht sein Spark-Projekt allerdings als 3D-Druck Pendant zu Android im Smartphone-Markt, weil es offen ist und von Dritten vielfältig erweitert werden kann.

Die Basis für das Spark-Projekt legte Autodesk durch den Kauf von Tinkercad, ein Start-up, dass im November 2011 mit der Entwicklung von 3D-Software begann. Ob die Amerikaner mit ihrem Vorstoß den Markt für dreidimensionalen Druck tatsächlich aus der Nische holen, bleibt abzuwarten. Wer mehr über das Projekt wissen oder sich dort engagieren möchte, findet weitere Informationen auf der Spark-Website.


Abbildungen: Autodesk

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