Zahl mobiler Schädlinge seit Januar verdoppelt

Über 99 Prozent aller mobilen Schädlinge zielen auf Android-Devices

Über 99 Prozent aller mobilen Schädlinge zielen auf Android-Devices


(cafm-news) – Die Zahl der mobilen Schadprogramme hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Sicherheits-Spezialist Kaspersky Lab. Deutschland steht demnach auf Platz zwei der meistinfizierten Länder. Betroffen von den mobilen Schädlingen sind fast ausschließlich Geräte mit Android-Betriebssytem.

Auf dem Vormarsch sind seit den vergangenen drei Monaten mobile Online-Banking Trojaner. SMS-Trojyner und Spyware gilt inzwischen als etabliert. In Deutschland hält sich zudem eine Erpressersoftware namens Koler. Sie arbeitet mehrschichtig und leitet in der Regel von einer entsprechend präparierten Prono-Website auf die eigentliche App um. Deren Download und Installation muss der Nutzer bestätigen. Anschließend blockiert die Ransomware den Bildschirm und fordert einen Betrag zwischen 100 und 300 US-Dollar, damit das Gerät wieder entsperrt wird. Um noch realistischer zu wirken, zeigt die Malware eine auf das Land angepasste Nachricht im Namen der lokalen Polizei.

Insgesamt kennt Kaspersky Lab derzeit 429.830 einzelne mobile Schädlinge, Anfang des Jahres 2014 waren es noch 200.000. Die Schädlinge für Smartphones und Tablets verteilen sich auf über 900 Schädlingsfamilien. Mehr als 99 Prozent aller mobiler Malware hat es auf Android abgesehen. Seit Anfang 2014 registrierte Kaspersky Lab allein in Deutschland 113.328 Angriffsversuche auf Android-Geräte.


Abbildungen: Kaspersky

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