Statistik-Freitag: CAFM Software an Hochschulen

Eine interessante Erhebung zu CAFM-Systemen an Hochschulen hat jetzt die HIS-HE vorgestellt

Eine interessante Erhebung zu CAFM-Systemen an Hochschulen hat jetzt die HIS-HE vorgestellt


(cafm-news) – 22 unterschiedliche Software-Lösungen und -Lösungsansätze sind an deutschen Hochschulen zu finden, um Anforderungen im Kontext von CAFM zu lösen. Das ist ein vorläufiges Ergebnis der Aktuellen Erhebung zu CAFM-Software an Hochschulen. Vorgestellt hat sie gestern die HIS-Hochschulentwicklung im DZHW auf ihrem HIS-HE Forum CAFM 2014. Die Zahlen der HIS-HE sind eine erste Auswertung und noch nicht endgültig. Verschiedene Angaben werden noch telefonisch überprüft. Doch selbst in der aktuellen Fassung sind die Angaben interessant.

103 Hochschulen als Datenbasis

Für Ihre Erhebung hat die HIS-HE insgesamt 287 Universitäten, Hochschulen, Fach-, Musik-, Kunst- und pädagogische Hochschulen, Forschungszentren und Universität-Kliniken angeschrieben. Geantwortet haben von diesen 127, mithin knapp 45 Prozent – leider auch mit „Wir haben kein CAFM-System“, wobei es um weit mehr als CAFM ging. Final sind daher 103 Hochschulen oder 36 Prozent mit ihren Daten als Auskunftgeber in die Auswertung eingeflossen:

287 Hochschulen hat die HIS für ihre Erhebung zu CAFM-Software an deutschen Hochschulen 2014 kontaktiert

287 Hochschulen hat die HIS für ihre Erhebung zu CAFM-Software an deutschen Hochschulen 2014 kontaktiert

An diesen 103 Hochschulen sind insgesamt 243 Software-Sytseme mit Aufgaben für das oder Schnittstellen zum Gebäude-Management installiert. Von diesen sind drei Eigenentwicklungen der Hochschulen, in 55 Fällen sind modulare Erweiterungen von Software für andere Aufgabenbereiche installiert, also Add-on’s zu SAP PM, SAP RE-FX, HIS-Bau und HIS-LSF.

CAFM-Produkte an Hochschulen

Bei Hochschulen sind 45 reine CAFM-Systemen in Benutzung. Die Auswahl an CAFM-Software an Hochschulen ist dabei fast so vielfältig wie der CAFM-Markt in Deutschland selbst. Insgesamt 21 verschiedene Lösungsansätze – Excel und Access nicht mitgezählt – gibt es im Teilnehmerfeld. Zu der eingesetzten etablierter Software gehören:

Kleine Korrekturen der Zahlen sind schon angekündigt, die Daten seien noch nicht final, hieß es von Seiten der HIS-HE. Unter anderem handelt es sich bei GMC-I um den Messgeräte-Hersteller Gossen-Metrawatt, die zugeordnete Software visualFM ist von Loy & Hutz, die Gossen-Geräte unterstützen. Möglich, dass die betreffende Hochschule die Messdaten von Grossen in der CAFM-Software verwaltet und bei der Zuordnung des Software-Herstellers ein bisschen durcheinander kam. Auch fehlen CAFM-Häuser wie beispielsweise IMS, die in ihren Referenzen insgesamt zehn Hochschulen, Universitäten, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen aufführen und vielleicht das Pech hatten, dass ihre Kunden nicht teilnahmen.

Selbstgemachtes

Zu den oben genannten CAFM-Systemen kommen noch drei Eigenentwicklungen von Hochschulen. Dieses sind:

Module als Add-on

Schließlich ergänzen verschiedene Hochschulen bereits vorhandene Software-Lösungen um Module, mit denen sich Aufgaben des CAFM erfüllen lassen. Dieses sind:

Excel, Access und Word

Ebenfalls als CAFM-Tool genannt, aber von der HIS-HE nicht separat aufgeführt wurden die beiden Microsoft-Klassiker Excel und Access. Selbst Word sei genannt worden, hieß es bei der Präsentation der HIS-HE, allerdings werde diese Nennungen wegen der fehlenden Möglichkeit, die Daten auszuwerten, grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Vollständige Erhebung in naher Zukunft

Die HIS-HE Erhebung ist erst sein kurzem abgeschlossen, die HIS nutzte ihr Forum CAFM in Hannover, um erste Ergebnisse zu präsentieren. Quasi brühwarm, mit kleinen Unebenheiten. Diese werden in den kommenden Wochen konsolidiert, um die zahlreichen weiteren Daten der Erhebung ergänzt und veröffentlicht. Unter anderem werden dann auch Details zum Einsatz in den Bereichen Basisdaten Liegenschaften sowie technischen, infrastrukturellem und kaufmännischem Gebäudemanagement zur Verfügung stehen, ferner Informationen zu Aspekten wie Energie- und Zählermanagement, Dokumenten- und Planverwaltung sowie Arbeitsschutz.


Abbildungen: HIS-HE

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