Stadt München ermuntert Bürger zu Solarthermie mit Karte von IP Syscon

Geeignete Flächen für Solarthermie kennzeichnet eine neue Karte, die IP Syscon für die Stadt München erstellt hat

Geeignete Flächen für Solarthermie und Photovoltaik kennzeichnet eine neue Karte, die IP Syscon für die Stadt München erstellt hat


(cafm-news) – Wo lohnt es sich, Solaranlagen auf das eigene Dach zu setzen? Um den Bewohnern Münchens zu zeigen, für wen sich eine Investition in moderne Energiegewinnung lohnt, hat die Stadt München gemeinsam mit IP Syscon eine entsprechende Karte entwickelt.

„Solarpotenzial Münchner Dachflächen“ heißt die Karte, die in drei Farbstufen anzeigt, ob und in welchem Maße sich die Installation von Photovoltik- und Solaranlagen lohnt. Rot bedeutet sehr gut geeignet, rosa steht für gut geeignet und gelb zeigt nicht geeignete Bereiche an.

Die online verfügbare Karte trennt hierbei die Eignung für Photovoltaik oder Solarthermie. Überraschen wird manchen, dass die Eignung nicht deckungsgleich ist – tatsächlich sind weit mehr Flächen für die Wärmegewinnung nutzbar.

Damit sich die Bürger besser orientieren können, ist die Ansicht als klassische Zeichnung, als Luftbild und als Hybridkarte wählbar. Sie lässt sich vom Maßstab 1:200.000 für den Überblick des Stadtgebiets bis zu 1:100 für Details einzelner Häuser zoomen. Mit dem Klick auf ein Dach lassen sich zusätzlich Detailinformationen wie mögliche Kollektorfläche, Wärmemenge und CO2-Einsparung der jeweiligen Fläche anzeigen.

Die Solarpotenzialanalyse beruht auf einem digitalen Oberflächenmodell, das über ein Matching-Verfahren aus Stereoluftbildern erstellt wurde. Mit einer Genauigkeit von 25 Quadratzentimetern wird für alle stadteigenen Dachflächen die solare Einstrahlung und Verschattung errechnet.


Abbildungen: Stadt München

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