Jahres-Endgeschäft beflügeln: Dress up for better sales!

Dresscode Man gibt zeitgemäße Tipps, um sich im Geschäftsleben optimal zu präsentieren

Dresscode Man gibt zeitgemäße Tipps, um sich im Geschäftsleben optimal zu präsentieren


(cafm-news) – Das Outfit bestimmt (auch) den Erfolg. Unfug? Über 70 Prozent der positiven Wahrnehmung bestimmt der optische Eindruck, und das gesprochene Wort zählt am Ende nur 8 Prozent, zeigen einschlägige Studien. Vielleicht doch ein Grund, mit Blick auf das Jahres-Endgeschäft mögliche Ressentiments gegen Ratgeber zu Kleidung und Stil zu überdenken? Dann wäre Dresscode Man von Irmie Schüch-Schamburek einen Blick wert.

Das Wort allein hat schon abschreckenden Charakter: Dresscode. Schließlich kostet der Sprung von der Jeans in den Anzug manchen Herrn mehr Überwindung als der Gang zum Zahnarzt. Und jetzt kommt ein Buch daher, zudem im Nadelstreifen, und trägt genau dieses Wort im Titel: Dresscode Man. Es will zeigen, wie sich Mann im Alltag, zumal im Geschäftsalltag, korrekt kleidet. Zum Glück verpackt Autorin Irmie Schüch-Schamburek ihre Ratschläge nicht in einen halsstarrigen Anzug-Knigge, sondern eher in einen Dress-up-Duden.

Vom Schreibstil ist Schüch-Schamburek kompakt, inhaltlich ist sie komplett. Weniger an Mode als an Stil orientiert, spannt sich der Einblick in die mögliche Auswahl für „Ihn“ von konservativ – ok, klassisch-britischem, Look bis zu sportlich italienischer Eleganz. Wann welcher Anzug wie getragen das korrekte Outfit ist, gehört dazu, Wie Krawatte, Fliege und Einstecktuch ihre optimale Form bekommen. Wer welche Farben wählen sollte, welche Frisur, welcher Bart und welche Brille zu welcher Kopfform zu wählen sind – es gibt diverse Hinweise und Auswahlhilfen, die Geschäftstreibende dabei unterstützen, seriös, authentisch und individuell zu wirken.

Nett ist, dass die Autorin bei aller Kürze trotzdem die Hintergründe nicht aus den Augen verliert: Sie schreibt, welcher Herrenduft angebracht ist, aber auch, wie sich Düfte zusammen setzen. Erläutert, wie Mann die Qualität von Stoffen und Accessoires beurteilen kann. Schreibt, warum welche Uhrenmarke ihr Renommée hat, und welche Marke für welchen Anlass besonders geeignet sein kann. Taschen, Schirme, Gürtel, Manschettenknöpfe, Hüte – fast alles ist dabei, nur Visitenkarten-Etuis, Portemonnaie und Schreibgeräte fehlen. Das ist schade, aber bei der Fülle des Inhalts zu verschmerzen.

Wer sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, kann am Ende jedes Kapitels die Tipps & Ticks genannten Kurzzusammenfassungen im Stile von Checklisten konsultieren und schauen, ob sich ein tieferer Blick in den jeweiligen Abschnitt lohnt. Das kann überraschend häufig der Fall sein.

Abgerundet wird der 222-seitige Ratgeber um Tipps, wie die eigene Garderobe Schritt für Schritt ausgemistet und über die Spanne eines Jahres langsam optimiert werden kann. Und es finden sich natürlich auch allerlei Hinweise, was es so an Do’s und Dont’s, an Go’s und No-go’s im gesellschaftlichen Umgang gibt. Doch das nur am Rande, denn ein gestrenges Regelbuch ist Dresscode Man nicht. Nur ein Wegweiser zu einer überzeugenderer Erscheinung.

Übrigens gibt es auch einen Band für die Frauenwelt: Dresscode Woman heißt er. Falls ihn eine Leserin rezensieren möchte, darf sie sich gerne bei uns melden.

Das Gegenstück zu Irmie Schüch-Schambureks Ratgeber Dresscode Man ist Dresscode Woman

Das Gegenstück zu Irmie Schüch-Schambureks Ratgeber Dresscode Man ist Dresscode Woman


Abbildungen: Braumüller Verlag

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