ITZBund vergibt CAFM-Auftrag an EBCsoft, eTask und Ambrosia

EBCsoft hat die Ausschreibung eines CAFM-Systems durch das ITZBund gewonnen
EBCsoft hat die Ausschreibung eines CAFM-Systems durch das ITZBund gewonnen

 

CAFM-NEWS – Eine Arbeitsgemeinschaft aus den CAFM-Software Herstellern EBCsoft aus Leipzig, eTask aus Köln und dem Beratungshaus Ambrosia aus Bad Oeynhausen hat die Ausschreibung des Informations-Technik-Zentrums Bund (ITZBund) für die Anschaffung eines CAFM-Systems gewonnen. Das CAFM-System soll bis 2025 über alle Bundesbehörden ausgerollt sein.

Das ITZBund ist der IT-Dienstleister des Bundes. Es schrieb das CAFM-System bereits 2014 aus. Bei der Ausschreibung ging es um die

Beschaffung eines Computer Aided Facility Management Systems (CAFM-System) als werkvertragliche Leistung sowie ein Rahmenvertrag für den Bezug von Komponenten zur Erweiterung und Anpassung des Systems.

Mit dem CAFM-System sollen die vom Bund genutzten Immobilien verwaltet werden. Es ist ein Baustein der Digitalisierungs-Agenda der Bundesregierung. Den Zuschlag für das CAFM-System hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft aus EBCsoft, eTask und Ambrosia erhalten.

Die Arbeitsteilung sieht vor, dass EBCsoft und eTask für den Software-Anteil zuständig sind, Ambrosia verantwortet die Projektsteuerung. Perspektivisch wollen die drei Unternehmen eine gemeinsame Firma gründen, um ein entsprechendes CAFM-System für die Bundesbehörden als Prototypen zu entwickeln.

Sobald der Prototyp abgenommen ist, soll er ab 2021 über sämtliche Bundesbehörden ausgerollt werden. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten vier Jahre später im Jahr 2025 – auch das entsprechend der Digitalisierungs-Agenda der Bundesregierung.

 

Auf Bitten der Arbeitsgemeinschaft wurde das Auftragsvolumen im unteren zweistelligen Millionenbereich entfernt.

 

Abbildungen: ITZBund; Montage: CAFM-News



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2 Antworten

  1. Andreas sagt:

    Eine gute Idee, dass sich Marktteilnehmer „verbünden“, um gegen die großen Player wie IBM & Co. eine Chance zu haben.
    Andererseits ist es verwunderlich, dass ein solches System noch entwickelt werden muss und dass sich das ITZ darauf eingelassen hat. Die Vertragsbedingungen müssen die Hölle sein ;-)

    Für die kleinen Anbieter wird es zunehmend schwierig…

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