Forschung: Frühwarnsystem für Starkregenfälle im städtischen Raum

Hochwasserschutz im urbanen Raum untersucht ein neues Forschungsprojekt, an dem auch IP Syscon mitarbeitet. – Foto: THW

Hochwasserschutz im urbanen Raum untersucht ein neues Forschungsprojekt, an dem auch IP Syscon mitarbeitet. – Foto: THW


(cafm-news) – Echtzeitvorhersage für urbane Sturzfluten und damit verbundene Wasserkontamination – hinter diesem sperrigen Titel verbirgt sich ein gerade gestartetes Forschungsprojekt, dass untersuchen will, wie sich Starkregenfälle und die damit einhergehenden Gefährdungen zeitnah sicher vorhersagen lassen. Modellregion des Projektes ist die Stadt Hannover.

In sechs Teilprojekten entstehen in den nächsten drei Jahren ein Niederschlagsvorhersagemodell, Strömungsmodelle für die Oberfläche, das Kanalnetz und den Untergrund sowie ein Schadensmodell für die Prognose von Gebäude- und Infrastrukturschäden. Weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines Schadstofftransportmodells, mit dem die mögliche Ausbreitung gefährlicher Substanzen bestimmt werden kann.

Neben herkömmlichen Daten, wie sie Sensoren und Wettervorhersagen liefern, setzt das Projekt auch auf Schwarmintelligenz. So sollen auch mittels Crowd Sourcing gewonnene Daten aus der Bevölkerung für die Kalibrierung der Modelle eingebunden werden.

Das Forschungsprojekt begleiten unter anderem IP SYSCON zusammen mit dem Institut für Kartographie und Geodäsie der Leibniz Universität Hannover. Ihre Teilprojekt trägt den Titel Neue Sensoren und verteilte Datenerfassung, zu dem eine von IP Syscon entwickelte Smartphone-App für die Bürgerbeteiligung gehört.

Die Förderung des Forschungsprojektes erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms Geotechnologien.


Abbildungen: THW

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