Energiemanagement: Geld vom Staat – mit Schaubild vom TÜV

Wie viel Geld für was? Ein Schaubild des TÜV Rheinland gibt Auskunft

Wie viel Geld für was? Ein Schaubild des TÜV Rheinland gibt Auskunft



CAFM-NEWS – Dass der Staat Unternehmen bei Investitionen in ein verbessertes Energiemanagement unterstützt, sollte inzwischen bekannt sein. Doch wie das ganze mit Blick auf die ISO 50001 funktioniert, ist in der Regel erst nach dem Studium umfangreicher Dokumentationen und Informationsbroschüren transparent. Mehr oder weniger.

Um den Zugang zu Verständnis wie Geldern zu erleichtern, hat der TÜV Rheinland jetzt das Förderprogramm aufgedröselt und in einer Grafik anschaulich gemacht. Das Blatt hört auf den eingängigen Namen Der goldene Weg zum Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001: Dafür gibt es Geld vom Staat und ist auf der Website des TÜV Rheinland kostenfrei erhältlich.

Auch wenn die technischen Überwacher mit einem * im Text darauf verweisen, dass ihre Unterlage „ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Verbindlichkeit“ ist, hilft sie fußlahmen Energiesparern, sich gezielter auf die Socken zu machen.

Dass sich der Weg durch die Formulare lohnen kann, lässt allein schon die Zahl 20.000 vermuten. Diese in Euro ist die Summe, die Unternehmen maximal als Förderung einwerben können. Sie verteilt sich wie folgt:

  • bis zu 3.000 Euro für Beratung
  • bis zu 1.000 Euro für Schulung
  • bis zu 4.000 Euro für Energiemanagment-Software – wozu übrigens auch entsprechend zertifizierte CAFM-Systeme gehören
  • bis zu 8.000 Euro für Messtechnik
  • bis zu 6.000 Euro für die Erstzertifizierung nach ISO 50001

Die entsprechenden Anträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu stellen – auch das geht aus dem Schaubild hervor.

Und wer sich mit Hilfe der Orientierungs-Grafik vom TÜV Rheinland durch den Förderdschungel kämpfen möchte, kann sich – es überrascht gewiss nicht – hierbei natürlich auch vom TÜV Rheinland unterstützen lassen.

Ist dann alles eingekauft, aufgebaut, installiert und aktiviert, übernehmen die Technikwächter gerne auch noch die finale Zertifizierung nach ISO 50001. Da sie dann bereits wissen, was wo und wie eingesetzt wird, sollte die nur noch eine Formsache sein. Förderung inklusive, versteht sich.

Übrigens sparen sich Unternehmen mit einer Zertifizierung nach ISO 50001 die sonst bestehende Pflicht zum Energieaudit nach EDL-G.


Abbildungen: TÜV Rheinland




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