DLR nimmt Super-Computer Caro in Betrieb

Caro ist der Name des neuesten Hochleistungs-Computers des DLR in Göttingen – Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Caro ist der Name des neuesten Hochleistungs-Computers des DLR in Göttingen – Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

CAFM-NEWS – Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Göttingen ihren Super-Computer namens Caro in Betrieb genommen. Er erreicht Rang 135 der schnellsten Computer weltweit und ist die Nummer 4 in Deutschland. Caro ist die Abkürzung für Computer for Advanded Research in Aerospace. Verwendet werden soll das Rechencluster, das NEC aufgebaut hat, primär für Berechnungen in der Luft- und Raumfahrt, aber auch für komplexe Aufgaben im Kontext von Energie.

Caro ist ein so genanntes Hochleistungs-Rechencluster (HPC) und erreicht eine Rechenleistung von 3460 Teraflops, das sind 3.460 Billionen Berechnungen in einer Sekunde. Ein durchschnittlicher PC erreicht etwa 300 Milliarden Berechnungen pro Sekunde und ist damit rund 11.500 Mal langsamer. Deutschland schnellster Rechner Hawk steht in Stuttgart und erreicht 26.000 Teraflops, der weltweit schnellste Rechner ist Frontier im Oak Rich National Laboratory in den USA und erreicht 1.102.000 Teraflops.

Der Rechencluster CARO des DLR wird bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung  Göttingen (GWDG) in einem neuen Rechenzentrum in Göttingen in Kooperation mit der Universität Göttingen betrieben. Caro kostete 10,5 Millionen Euro. Bereits seit 2020 betreibt das DLR in Dresden die Schwester-Anlage Cara.

Abbildungen: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)




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