Daten-Desaster: Highlights 2014 von Kroll Ontrack

Youtube-Screenshot Kroll Ontrack Top Ten Daten Desaster 2014

Youtube-Screenshot Kroll Ontrack Top Ten Daten Desaster 2014


(cafm-news) – Alle Jahre wieder präsentiert Datenretter Kroll Ontrack seine Top-10 der Daten-Desaster. Die weltweit kuriosesten Datenverluste listen die Amerikaner mit Dependance in Böblingen bereits zum zwölften Mal in Folge auf. Hier ein paar Auszüge:

Ein deutscher Feuerwehrmann belegt Platz 10. Ihm war bei einem Einsatz sein Smartphone gelöscht worden – einschließlich aller Fotos. Die konnten im die Datenretter wieder beschaffen – 732 ware es genau.

Platz 9 belegt ein Unternehmen, das seine IT-Infrasturktur auf ein neues Storage Array umsetzen wollte. Leider brach das alte System einen Tag vor dem Go-Live des neuen Systems zusammen, so dass keine Daten mehr überspielt werden konnten. Jedenfalls vorübergehend.

Seine persönliche Variante von Fährunglück erlebte ein Fotograf auf einer Norwegischen Fähre. Ihm fiel seine Kamera ins Wasser, und sie konnte erst eine Stunde später geborgen werden. Geborgen werden konnte zum Glück auch alle Fotos von der gefluteten SD-Karte.

Tierisch ist Platz 7: Ein Hund hatte in den USA einen USB-Stick mit einem Kauknochen verwechselt und kräftig zugebissen. Trotz starker Beschädigung des Sticks wurden alle Daten wieder hergestellt.

Als Puzzle entpuppte sich Platz 6 – ein zerschmettertes Microsoft Surface Tablet, von dem Kroll Ontrack ebenfalls alle Daten wieder herstellen konnte.

Platz 5 geht an einen schwimmenden RAID-Server. Den hatte eine Springflut in Bosnien aus seinem Büro getragen und rund 100 Meter entfernt unter Wasser abgelegt. Zwei Wochen später fanden ihn die Mitarbeiter – und Kroll Ontrack die vermissten Daten, die zum Glück nicht abgesoffen waren.

Platz 4 belegt ein Hack, der einem Hotel alle 35 virtuellen Festplatten (LUN) und deren Backups löschte. Hier wurden mit Teams vor Ort und Remote-Unterstützung alle Daten wieder hergestellt.

Platz 3 belegt – auch das kommt vor – ein Mitarbeiter von Kroll Ontrack, der sein iPhone beim Gang auf die Toilette immerhin nicht auch noch herunter spülte. Das iPhone war hin, seine Daten wurden gerettet.

Platz 2 geht an eine Island-Touristin, deren Smartphone gleichfalls badete. Urheber war hier allerdings eine Windbö, die einen pittoresken Wasserfall umleitete – direkt auf die Frau, als sie mit ihrem Smartphone ein Selfi von sich und dem Wasserfall machte.

Platz 1 belegt ein Pole, der sich so über sein Laptop so sehr ärgerte, dass er mit Wucht auf das Gerät haute. Leider traf er es genau dort, wo die Festplatte verbaut ist, und die legte einen soliden Head-Crash hin. Zur Belohnung gab es 50 Prozent geretteter Daten zurück. Immerhin.

Auf ihrer Website zu den Top 10 Daten-Desastern haben Kroll Ontrack übrigens auch ein Video eingestellt.


Abbildungen: Kroll Ontrack

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