CAFM-Zahl der Woche: 55

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 55 für die Anzahl der IT-Systeme, die laut Prof. Rotermund für das Gebäudemanagement hierzulande im Einsatz sind
Die CAFM-Zahl der Woche ist die 55 für die Anzahl der IT-Systeme, die laut Prof. Rotermund für das Gebäudemanagement hierzulande im Einsatz sind

CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 55. Denn so viele verschiedene IT-Systeme hat Prof. Uwe Rotermund in einem Gebäude vorgefunden, als er es besuchte. Und sie alle dienten allein dem Management und der Steuerung eben dieses einen Gebäudes. Das scheint happig.

Berichtet hat Prof. Rotermund von seiner Entdeckung in einem Vortrag mit dem Thema Betreibermodelle, Betriebskonzepte und intelligente Gebäude – wie gehört das zusammen?, den er bereits vor knapp einem Jahr bei Bosch Energy and Building Solutions gehalten habe. Wobei diese 55 Systeme zwar da sind, aber nicht mit einander kommunizieren.

Während Prof. Rotermund anschließend die aktuelle Nutzung und die Diskrepanz zwischen hochmodernen Gebäuden und Personal, das auf diese Aufgabe noch gar nicht vorbereitet ist, erläutert, stellt sich nebenbei noch eine andere Frage: Ist das eigentlich clever, so viele Systeme nebeneinander zu haben?

Die Antwort lautet wie bei Radio Eriwan: Es kommt darauf an.

Schließlich ist die Verbindung von IT-Systemen mit einem Stichwort flankiert, das bei IT’lern leicht mal Gänsehaut erzeugen kann: Schnittstellen. Die sind oft nämlich gar nicht so einfach zu realisieren.

Und auch zu bedenken ist natürlich: Nicht jedes IT-System muss mit einem beliebigen anderen vernetzt sein, so weit geht die Liebe zu Bits und Bytes im Bau dann auch nicht. Aber so einiges gibt es schon, dass im Verbund noch nützlicher wäre – gerade, wenn ein CAFM-System im Hause ist.

Einige dieser nutzbringenden Verbindungen sind bereits in verschiedenen Systemen realisiert, zum Beispiel die Kopplung mit

  • Schließsystemen
  • Energiemanagementsystemen
  • Klimatechnologie
  • Wasserverbrauch und -qualität
  • Instandhaltungsmanagement

Allerdings geht es hierbei in der Regel nur um Dokumentation, nicht aber um aktive Steuerung. Das wäre der nächste logische Schritt, der für Facility Manager interessant und hilfreich wäre:

Eine Verbindung, mittels derer sich ablesen lässt, wie der Zustand einer Anlage ist, und diese direkt aus dem CAFM heraus zu steuern. Und ist dieser Prozess gleich mit KI flankiert, kann diese für Heizung, Klima und den Gehweg den Wetterbericht abfragen je nach Wärme oder Schneefall automatisch Anlagen regeln oder Personal beauftragen und so dafür sogen, dass das Heinzelmännchen-FM wieder einen Schritt näher an die Wirklichkeit rückt.

Oder hätten Sie anders Wünsche?

 



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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant bei pit-cup



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