CAFM-Zahl der Woche: 72

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 72 für den immensen Optimismus unter deutschen Unternehmen zum Nutzen von IoT für ihr Geschäft
Die CAFM-Zahl der Woche ist die 72 für den immensen Optimismus unter deutschen Unternehmen zum Nutzen von IoT für ihr Geschäft

CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 72. Denn in einer Umfrage gaben 72 Prozent der befragten deutschen Unternehmen an, dass sie die Fähigkeit haben, das Internet der Dinge positiv für ihren Geschäftserfolg nutzen zu können.

Sind Sie schon fertig mit lachen? Denn im Ernst:

Wo ist denn bitteschön IoT in Deutschland schon unterwegs auf dem Pfad des Erfolgs? Oder auch nur auf dem Pfad der breiten Wahrnehmung? Ganz zu schweigen vom Pfad der Akzeptanz – und da habe ich noch nicht einmal den Datenschutz, Berufsgenossenschaft und Betriebsrat im Kopf.

Hat da womöglich jemand „nutzen können“ mit „nutzen wollen“ verwechselt?

Das ist schwer nachzufragen. Aber die Studie hält zum Glück noch weitere Zahlen parat. Zum Beispiel, dass lediglich 17 Prozent ohne Zweifel sind, dass sie IoT positiv für ihren Geschäftserfolg nutzen können. Die verbleibenden 55 Prozent sind immer sehr zuversichtlich.

Fragt sich allerdings, wo genau das IoT-Spektakel steigen soll. Denn beim beliebten Thema Predictive Maintenance sehen mit 21 Prozent nur knapp ein Fünftel gute Chancen für sich und ihre Mitstreiter im Hause.

Wobei die Spaßbremse – natürlich – auch im Fachkräftemangel liegen soll: 37 Prozent der befragten Deutschen gaben nämlich an, des fehle an den richtigen Mitarbeitern. Und über den Mangel an probaten Daten jammern 35 Prozent.

Wobei eventuell noch nach Mangel an Phantasie hätte gefragt werden können. Denn neben Wartung und Instandhaltung sind auch diverse andere IoT-Szenarien denkbar:

  • Energiemanagement
  • Raummanagement
  • Belegungskontrolle
  • Lokalisierung von Geräten
  • Indoor-Navigation
  • Automatisierte Informationssysteme

Suchen Sie sich einfach aus, was Sie gerne tun würden (oder schreiben Sie es in einen Kommentar unter dem Artikel, falls es in der Liste fehlt.

Durchgeführt hat die Studie übrigens Wakefield International im Auftrag von Avanade. Befragt wurden Unternehmen in mehreren Ländern Europas, in den USA, in Japan und in Australien.



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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant bei pit-cup




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2 Antworten

  1. Hallo HP,

    vielen Dank für den Hinweis zur Berichtigung, ist jetzt korrekt geordnet.

    Beste Grüße
    Thomas Semmler

  2. HP sagt:

    Hallo zusammen!

    1. zur Berichtigung: Wakefield (Marktforschung) führt die Studien durch. In diesem Fall im Auftrag von Avanade.

    2. „Wobei die Spaßbremse – natürlich – auch im Fachkräftemangel liegen soll: 37 Prozent der befragten Deutschen gaben nämlich an, des fehle an den richtigen Mitarbeitern. Und über den Mangel an probaten Daten jammern 35 Prozent.“ – Da wurden mal wieder Leute befragt, die von relativ wenig ganz viel Ahnung haben und dann zum Thema völlig abstruse „Negativargumente“ vorbringen.

    IoT, gerade im Bereich Sensorik, liefert sehr probate Daten. Und die Nutzbarmachung ist kein Rocketscience. Es geht schlicht darum, es auszuprobieren und dann den Nutzen zu erkennen.

    Es gibt entsprechende Angebote am Markt.

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