CAFM-Zahl der Woche: 41

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 41 – für die Prozent, die Kunden falsche Angaben bei Online-Einkäufen machen

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 41 – für die Prozent, die Kunden falsche Angaben bei Online-Einkäufen machen



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 41. Denn 41 Prozent der Deutschen geben im Internet falsche Daten an. Ob das richtig ist?

Proaktive Versuche des Datenschutzes als Frage der Moral darzustellen, käme vermutlich nur Menschen vom Schlage Mark Zuckerberg oder Vladimir Putin in den Sinn. Natürlich ist es richtig, sich zu verbergen. Und sinnlos ebenso. Aber der Reihe nach.

41 Prozent. Diese Zahl hat das Sicherheits-Unternehmen RSA Security ermittelt. Und zwar unter 7500 Erwachsenen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA. Offenbar haben nicht nur Deutsche Sorge, dass mit ihren Daten Schindluder getrieben wird.

Am häufigsten werden den Umfragern der Dell-Tochter RSA zu Folge falsche Angaben zu diesen drei Punkten gemacht:

  • Geburtstag
  • E-Mail Adresse
  • Telefonnummer

Die Gründe sind so einfach wie einleuchtend: Keine Werbemails, bitte, und keine Werbeanrufe. Auch nicht als freundliche Glückwünsche getarnt.

Überhaupt geben sich 78 Prozent der Befragten Mühe, die Menge an persönlichen Informationen zu beschränken. Allerdings, und das ist die Crux, auf Shopping-Seiten. Wenn Facebook, Twitter & Co. ins Spiel kommen, ist es mit der Zurückhaltung schnell vorbei. Freunde und Bekannte als Gesprächspartner, Meinung als Emotionsbeschleuniger und schon ist es vorbei mit der Zurückhaltung. Während Algorithmen mitlesen, ausfiltern, sortieren, stukrutrieren, klassifizieren und infizieren. Mit Werbe-Viren. Zum Beispiel?

Den Status von Single auf Verlobt geändert? Schon bekommt Madame ein Hochzeitskleid als Werbung eingeblendet. Und der involvierte Monsieur die passenden Ringe. Den Status von Angestellt auf Selbstständig geändert? Da lässt die Berufsunfähigkeitsversicherung in der Timeline nicht lange auf sich warten. Und sie kommt natürlich gerne immer wieder.

Und Anonym ist auch niemand, dank Browser-Erkennung und der Vernetzung mit anderen Webseiten – auch solchen, in denen persönliche Daten angegeben werden. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Pseudonym im Klarnamen aufgelöst ist.

Das freut Mark Zuckerberg. Und Vladimir Putin? Hat sich längst in Facebook eingehackt. Oder eine Art von NSA im FSB integriert, inklusive Carnivore und großem Ohr am Puls des Netzes. Schließlich sollte man China nicht die ganze Arbeit der Kapitalismusröntgens überlassen. Und auch nicht die ganzen Ergebnisse.

Und da machen sich 78 Prozent der MyTheresa- und Sonstwo-Shopper Sorgen, sie könnten eine Werbemail zu viel bekommen…





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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Maschinenbau und Facilities Management der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei pit-cup.




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