CAFM-Zahl der Woche: 4.0

Die Zahl der Woche ist die 4.0 – das numerische Synonym für die Digitalisierung der Welt

Die Zahl der Woche ist die 4.0 – das numerische Synonym für die Digitalisierung der Welt



(cafm-news) – Zugegeben, in Bezug zu Industrie ist die 4.0 fast schon ein abgegriffenes Thema, wenn auch nach wie vor viele gar nicht verstanden haben, um was es da im Einzelnen überhaupt geht. Aber 4.0 betrifft nicht nur die Industrie, sondern auch CAFM-Hersteller.

Die nämlich müssen sich Gedanken machen, wie sie die Komplexität, die sich in der vernetzten Industriewelt auftun wird, in ihren Systemen zu bändigen helfen wollen. Schließlich müssen Wartung, Instandhaltung und vor allem Predictive Maintenance fachgerecht und kostensensitiv flankiert werden.

Wobei natürlich noch die Frage offen ist, warum es überhaupt die 4.0 geworden ist, die dieses Phänomen beschreibt?

Hätte ich jetzt nicht Phänomen, sondern Revolution geschrieben, wäre die Antwort sicher leichter gefallen. Denn die x.0 zählen die technischen Meilensteine durch, die das Erwerbsleben des Menschen grundlegend umgekrempelt haben. Es sind:

  • 1.0 Dampfmaschinen
  • 2.0 Elektrifizierung
  • 3.0 Computerisierung
  • 4.0 Digitalisierung

Womit sich auch zeigt, dass die Industrie offenkundig kein ausgemachtes Blitzli ist: Digitalisierung ist schließlich schon seit Jahren ein Thema, das nun bei den schweren Maschinen in den riesigen Hallen schwerfällig Einzug hält. Immerhin: Es kommt.


Abbildungen: CAFM-News

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Eine Antwort

  1. Lars sagt:

    Während das bloße Digitalisieren ursprünglich das Überführen von analog vorliegenden Informationen in digitale Form (Daten) bedeutet, wird der Prozess der Digitalisierung im allgemeinen Sprachgebrauch wesentlich weiter gefasst. Insbesondere Medien und Politik haben den Wandel hin zu immer mehr informationstechnologischen Prozessen im Alltag der Menschen im Rahmen der Diskussion über Vor- und Nachteile als Digitalisierung bezeichnet. Die Automatisierung wiederum darf nicht mit der Digitalisierung verwechselt werden. Die Automatisierung ermöglicht erst die heute in ihrer Form allgemein bekannte Massenproduktion. Sie dient der Zusammenfassung von wiederkehrenden Funktionsabläufen und die Übertragung von Arbeit vom Menschen auf gesteuerte Maschinen (Automaten). Dies ist alles nicht neu und hat es schon in den 1980er Jahren nicht nur in Ansätzen gegeben. Absolut neu hingegen ist jedoch dass nun durch günstige Sensoren und Netzwerke viele Daten einfach gewonnen werden können und diese durch selbstlernende Algorithmen auch für bisher sehr teure Prozesse der Automatisierung genutzt werden können. Durch die ebenso günstig gewordene Vernetzung all dieser Komponenten, entstehen kollaborierende cyber-physische Systeme (CPS).Kapiert hat das bis heute keiner. Ohne eine Digitalisierung stehen nicht die erforderlichen Daten für die Steuerung und Regelung von Systemen und ohne eine Vernetzung nicht die Grundlagen für deren Kollaborationen bereit. Und trotzdem singen die Dummschwätzer der Consultingbuden staatstragend das Marketinggewäsch von „Industrie 4.0“ und waterboarden technophobe Konservative mit Neuland.Denk ich an Deutschland in der Nacht…

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