CAFM-Zahl der Woche: 24

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 24, denn so viele Stunden benötigte ein russisches Unternehmen, um ein Haus im 3D-Druck zu bauen

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 24, denn so viele Stunden benötigte ein russisches Unternehmen, um ein Haus im 3D-Druck zu bauen



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 24. Nicht, weil schon wieder der Heilige Abend vor der Tür steht, sondern weil es so viele Stunden braucht, bis eine Tür eingebaut werden kann. Und zwar in ein Haus, das per Betondruck entstanden ist.

Realisiert hat das spritzige Wohnvergnügen die russische Firma Apis Cor. Sie stellte einen Betondrucker auf einen freien Fleck des Firmengeländes und ließ ihn einen Tag lang werken. Das Ergebnis: Ein 37 Quadratmeter großes einstöckiges Haus in der Form eines – Sägeblatts?

Wobei die zackig-runde Grundform teurer war, als es ein banaler Quader gewesen wäre, teilt das Unternehmen mit. Um genau zu sein, hätte ein banal-quadratisches Haus etwa 20 Prozent weniger gekostet.

Aber auch so ist der Druck-Bau nicht gerade teuer: Knapp unter 10.000 Euro soll das Haus gekostet haben, heißt es. Wobei nicht klar ist, ob das lediglich auf den Rohbau bezogen ist oder auf das vollständig ausgebaute Gebäude einschließlich Fenstern, Türen, Bodenbelägen, Anstrichen und Elektro-, Wärme- und Sanitärinstallationen.

Egal. 260 Euro pro Quadratmeter sind auch als Rohbau ein Hit. Bleibt nur zu hoffen, dass die Technik auch hierzulande Abnehmer findet. Zumindest, wenn solch ein Gebäude auch hiesigen Öko-Anforderungen an Wärmedämmung und Haltbarkeit entspricht.

Wer sich den Bauprozess genauer ansehen möchte, findet ein Video auf Youtube. Und das beste daran: Es dauert nur 6.46 Minuten und nicht 24 Stunden.





Kennen Sie auch eine CAFM-Zahl, die Sie vorschlagen möchten? Schreiben Sie uns Ihre Zahl mit Begründung einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel oder schicken Sie uns Ihren Vorschlag als E-Mail. Vielen Dank!



Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Maschinenbau und Facilities Management der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei pit-cup.




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