CAFM-Zahl der Woche: 10¹⁴

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 10 14 für die Zahl der Synapsen im menschlichen Gehirn
Die CAFM-Zahl der Woche ist die 10 14 für die Zahl der Synapsen im menschlichen Gehirn

 

CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 1014, in Worten: Zehn hoch Vierzehn, also hundert Billionen. So viele Synapsen hat ein menschliches Gehirn – mehr oder minder. Da ist der Mensch natürlich in Zeiten freudigen Fortschrittsglaubens bereitwillig geneigt, zur Steigerung von Produktivität oder anderen Wohltaten eine passende Schnittstelle zum Cortex zu entwickeln. Heureka.

Zugegeben, das Ansinnen ist nicht per se der völlige Humbug. Man weiß ja nie, wann man so eine Schnittstelle brauchen kann, und potenzielle Anwendungsfälle gibt es genügend – und damit sind nicht einmal gewisse lose Staatsführer in der Covid-19 Pandemie gemeint.

Im Alltag könnte es schon schön sein, als Blinder wieder sehen, als Tauber wieder hören oder als sonstig cerebral gehandicapter Mensch eben dieses Handicap loswerden zu können – sofern das gewünscht ist.

Ob ich allerdings mit reiner Gedankenkraft den Bus anhalten, ein Taxi rufen oder den Fahrplan der Bahn vor mein inneres Auge geführt bekommen möchte, das wage ich zu bezweifeln.

Das Unternehmen Valve forscht trotzdem an der Hirn-Schnittstelle – mit The Matrix im Kopf. Valve ist ein Spiele-Hersteller und der Fokus ist, virtuelle Welten als reales Erlebnis in die Köpfe der Gamer zu – projizieren? transportieren? injizieren? Hm.

Angeblich, so die Entwickler, sei man dem Erfolg schon recht nah. Eine Anbindung an den visuellen und motorischen Cortex sei vergleichsweise einfach. Wobei sie natürlich zwei Dinge nicht verraten:

  • Wie einfach ist einfach?
  • Und wozu eine motorische Schnittstelle?

Letzteres könnte der geneigte Gamer natürlich mit reduzierter Verzögerung erklären, also dem Quäntchen mehr Reaktionsgeschwindigkeit, wenn das Monster um die Ecke und der Gegner aus dem Hinterhalt schießt.

Der geneigte Paranoiker hätte derweil ein ganz anderes Szenario vor Augen: Gleichgeschaltete Humanoiden, die zentral gesteuert im Gleichschritt ins Verderben marschieren, ein frohes Lächeln auf den Lippen und das Lied vom glücklichen Kanonenfutter schmetternd.

So weit wird es wohl nicht kommen. Zum einen wird der Mensch in tutto etwas dagegen haben, sich willfährig ins Verderben steuern zu lassen. Zum anderen sind Roboter für solche Zwecke günstiger.

Und außerdem machen kleine persönliche Modifikationen weniger Aufwand und lassen sich viel gewinnbringender an Mann und Frau und Kleinkind bringen. Denn wer möchte nicht klüger sein und außerdem wissen, dass daheim der nächste Einstein im der Wiege schaukelt – und sogar mit Update-Option, wegen möglicher Bugs?





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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant bei pit-cup




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