Brücke zwischen den Welten: iKlips Duo – der USB-Stick für Computer und iPad

Nicht nachmachen: Der iKlips Duo schafft die Brücke zwischen Computer und iPad. An beide Geräte gleichzeitig anschließen darf man ihn nicht (für das Foto waren beide Geräte ausgeschaltet)

Nicht nachmachen: Der iKlips Duo schafft die Brücke zwischen Computer und iPad. An beide Geräte gleichzeitig anschließen darf man ihn nicht – für das Foto waren daher beide Geräte ausgeschaltet!



CAFM-NEWS – Er ist ein Vermittler zwischen den Welten: Der USB-Stick iKlips Duo passt an Laptop und PC, aber auch an iPads und iPhones. Möglich macht das ein doppelter Anschluss, mit einem USB-Stecker auf der einen und einem Lightning-Stecker auf der anderen Seite des Sticks. Ob das auch für den FM-Alltag Vorteile bringt, versucht ein Test zu klären.

Die aktuellen iKlips Duo starten mit 16 GB Speicher und hangeln sich über 32 GB, 64 GB und 128 GB bis zu 256 GB Speicher. Alle Sticks bieten auf der Lightning-Seite eine Schreib-/Leseraten von 26/10 MB/s und via USB 3.0 eine Schreib-/Leserate von 140/70 MB/s. Und sie gehen ausgesprochen schonend mit den Stromreserven ihres Hosts um.

Zumal die beiden größten Speicher-Formate sind mit Blick auf platz-hungrige Dateien wie CAD im FM durchaus sinnvoll. Wenn sie sich denn mit den Sticks einfach nutzen lassen. Theoretisch ist das so, denn es gibt für das iPad zum Beispiel CAD-Viewer von Autocad und anderen Anbietern. Und in der Praxis?

Auf der USB-Seite ist die Dateifrage kein Problem: Der Stick mounted ganz normal und lässt sich auch einfach per Drag & Drop oder Copy & Paste beladen. Wer mag, kann für verschiedene Projekte eigene Ordner Anlagen oder Dateiformate in spezifisch benannten Ordnern für CAD, Handbücher, Vorschriften und anderes ablegen.

Links USB, rechts Lightning – der iKlips Duo findet leicht Anschluss

Links USB, rechts Lightning – der iKlips Duo findet leicht Anschluss

Auf der Lightning-Seite sieht die Sache ganz anders aus. Der iKlips Duo lässt sich in das iPad schieben und dann passiert – nichts. Jedenfalls nichts im üblichen Sinne eines USB-Sticks, auf dessen Inhalt sich mit beliebigen Programmen zugreifen lässt. Das ist allerdings nicht das Verschulden von Adam Elements, dem Hersteller des Sticks. Es liegt an Apples Betriebssystem iOS, das keinen Dateibrowser, Explorer oder File Manager anbietet.

Allerdings hat Adam Elements parallel zu seinen iKlips Duo eine Software entwickelt, so dass ein Abstecher in den App Store das kostenlose Programm auf das iPad übermittelt. Nun könnte die Welt in Ordnung sein, wäre Apple so freundlich, die Welten auf dem iPad zu integrieren. Aber das tut Cupertino nicht. Statt dessen Sandboxes, so weit das Auge reicht.

Schluss mit lustig? Nicht ganz.

Denn die iKlips-Software kann Fotos anzeigen, Videos abspielen und auch Dateien wie PDF, XLS und RTF darstellen. Leider auch nur das, denn um die Dateien zu bearbeiten, müssen sie auf das iPad exportiert werden – also in eine App, die auf dem iPad residiert und mit dem jeweiligen Dateiformat etwas anfangen kann.

Das bietet die Möglichkeit, Dateien von einem iKlips Duo wenn auch nicht direkt in eine CAFM-Cloudlösung, so doch immerhin in eine CAFM-App zu überführen. Das werden die meisten aber eher am Schreibtisch mit dem deutlich schnelleren PC an der deutlich schnelleren Datenleitung erledigen wollen.

Nützlich kann es dagegen für Unternehmen ohne Cloud-Lösung sein. Sie können Dienstleistern oder Mitarbeitern den Duo-Stick mit Unterlagen befüllen, die für die jeweiligen Arbeiten nötig sind. Das können Explosionszeichnungen, Leitfäden, Handbücher sein, aber auch Tutorial-Videos oder Detailfotos. Die Grenzen sind wie so oft durch die Leistungsfähigkeit der eigenen Phantasie gesetzt.

Und hilfreich ist der iKlips Duo auch, wenn Fotos oder Videos von einem i-Device schnell und einfach in ein anderes System überführt werden sollen. Denn nicht immer ist ein Lightning-Kabel zur Hand, und es ist auch nicht komfortabel, für jeden Datentransfer das übergriffige iTunes bemühen zu müssen.

Insofern kann ein iKlips Duo schon ein nützlicher kleiner Helfer sein, auch wenn er teurer ist. Dafür gibt es ein robustes Aluminium-Gehäuse, einen flexiblen Gummi-Schutz für die Stecker und einen lizenzierten Lightning-Anschluss – denn ohne Lizenz verweigert iOS die Zusammenarbeit.

Zu bekommen sind die Doppel-Moppel-Speicher-Sticks unter anderem bei Amazon:
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Abbildungen: CAFM-News; Adam Elements



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