BITKOM: Head-Hunting war gestern – jetzt zählt Team-Hunting

Besonders gefragt sind beim Team-Hunting die Bereich Forschung und  Software-Entwicklung

Besonders gefragt sind beim Team-Hunting die Bereich Forschung und Software-Entwicklung


(cafm-news) – Software-Entwickler und IT-Berater sind schon lange beliebte Beute von Headhuntern, sind die doch in Software geprägten Unternehmen fast durchweg Mangelware. In einer Studie hat der Branchenverband BITKOM jetzt aber festgestellt, dass einzelne Köpfe gar nicht mehr so wichtig sind: Immer häufiger sind ganze Teams das Ziel bei Abwerbungsversuchen.

Das kann manchem CEO die Gänsehaut über den Rücken jagen: Bist du erfolgreich, umkreisen dich die Falken. Bereits jedes sechste Unternehmen beschäftigt sich der Bitkom zu Folge mit Team-Hunting – in der CAFM-Branche wären das bei derzeit 43 Herstellern somit statistisch 7,16 Unternehmen, die bei anderen in die Entwicklungsabteilung schielen. Die 0,16 wirken zwar harmlos, die 7 davor könnte aber schon Unruhe stiften.

Denn der Blick der Team-Jäger ist ganz klar auf die Software-Entwicklung gerichtet. Ziel ist, schneller neue Produkte anbieten zu können und Entwicklungsarbeit zu sparen. Den Know-how-Transfer nebst potenziellem wirtschaftlichem Absturz eines Mitbewerbers nehmen die Jäger hierbei wohl billigend in Kauf.

Die feine Art ist es allerdings nicht, und so plagen sich zumindest 18 Prozent oder grob ein Fünftel der Jäger-Teams mit Fragen der ethischen und moralischen Integrität. Und entschuldigen die Zugriffsversuche, wenn Umstrukturierungen oder Insolvenz im Spiel sind. Wobei ein Team aus einem insolventen Unternehmen zu nehmen, aus der Insolvenz schnell eine Pleite machen kann.

Sei’s drum. Die Unternehmen, die bereits mit Team-Hunting Erfahrungen gemacht haben, sind zu einem Drittel durchweg positiv, zu 60 Prozent eher positiv gestimmt. Negativ äußerte sich kein Jäger-Laden.

Der vollständige Studienbericht steht auf der Website der Bitkom als PDF-Download zur Verfügung.

Und wie sehen Sie das Thema Team-Hunting? Hat auch Ihr Unternehmen damit schon Erfahrungen gemacht?


Abbildungen: BITKOM

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