Wärmekompass zeigt, wo sich Wärme recyceln lässt

Der Wärmekompass soll helfen, überschüssige Wärme vom Erzeuger zu einem Verbraucher zu transferieren

Der Wärmekompass soll helfen, überschüssige Wärme vom Erzeuger zu einem Verbraucher zu transferieren



CAFM-NEWS – Weltweit geht ca. die Hälfte der industriell eingesetzten Energie als Abwärme verloren, obwohl sie größtenteils noch genutzt werden kann. Wie diese Wärme weiter genutzt werden kann, hat ein Expertenteam überlegt, und einen Wärmekompass entwickelt. Sein Zweck: Bedarf und Quelle zu verbinden.

Der Wärmekompass bereitet den Weg zu einer ressourcenschonenden und technologieoffenen Energieversorgung in der Wärmenutzungsplanung und für Klimaschutzkonzepte, erläutert die Website des Projekts, an dem das Kompetenzzentrum Energie aus Osnabrück und die IP Syscon aus Hannover beteiligt sind.

Der Wärmekompass ist eine modular aufgebaute Lösung, die es ermöglicht, in verschiedenen Genauigkeitsstufen Wärmepotenziale zu identifizieren, zu quantifizieren und die passenden Bedarfsstrukturen zu finden. Abwärmeangebots- und Wärmebedarfsanalysen bilden die Grundlagen für das System.

Genutzt haben den Wärmekompass bereits das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein Westfalen, der Landkreis Osnabrück, das Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Weiter Informationen zum Wärmekompass finden sich auf der Projekt-Website.



Abbildungen: Wärmekompass



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