Virtual Reality: Microsoft HoloLens als Helfer im FM

Keine Ski-Brille mit Extras: Die Microsoft HoloLens ist eine Virtual Reality Brille mit breitem Anwendungs-Sprektrum

Keine Ski-Brille mit Extras: Die Microsoft HoloLens ist eine Virtual Reality Brille mit breitem Anwendungs-Sprektrum


(cafm-news) – Google Glass hat es vorgemacht, Microsoft zieht nach: Mit der Virtual Reality-Brille HoloLens will der Riese aus Redmond Wirklichkeit und Möglichkeit optisch zu einer Einheit verschmelzen.

Um zu zeigen, was möglich ist, hat Microsoft eigens ein Video bei YouTube eingestellt, das zwar auf den Privatanwender zielt, aber schon ahnen lässt, was im professionellen Umfeld möglich sein wird.

Die Nutzung ist denkbar simpel: HoloLens projiziert Hologramme auf die Glasscheibe der Brille, so dass das Auge sowohl die Umgebung als auch die Ergänzungen als eine Einheit sieht. Microsoft zeigt als Beispiele Wetterinformationen, Kacheln für Menüvorschläge an der Küchenzeile oder das Fernsehprogramm links vom Herd.

it dem HoloLens will Microsoft im Markt für Virtual Reality aktiv werden

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Interessanter dürfte allerdings das Service-Beispiel aus dem bereits erwähnten Video sein, in dem ein Service-Mitarbeiter per Tablet und Liveview einer Dame erläutert, wie sie den Siphon ihres Waschbeckens fixiert und die Wischbewegungen seines Fingers um die Überwurfmutter auf dem Display seines Tablets auf der HoloLens-Brille als Pfeile nach links erscheinen. Die kurze Szene zeigt, welches Potenzial HoloLens für den Bereich der Instandhaltung bietet.

Tatsächlich plant Microsoft auch, die V1 seiner HoloLens-Brille 2016 vor allem an Entwickler und Unternehmen zu verkaufen, so dass beim breiten Marktstart ausreichend Anwendungen verfügbar sind – getreu der Devise: Kein Device ohne prall gefüllten App-Store. Auch der vermutete Startpreis von mindestens 600 USD, den ein nicht genannter Microsoft-Manager gegenüber der New York Times äußerte, spricht für ein professionelles Anwenderfeld für die erste Charge der VR-Brille.

Dennoch spricht vieles für einen Erfolg der Lösung: Durch die Integration in das neue, für viele kostenlos erhältliche Windows 10 wäre die VR-Brille für jeden Nutzer direkt verwendbar. Sie ist nicht so fipsig wie Google Glass, sie kommt, anders als Oculus Rift, ohne Kabel aus. Und sie zielt nicht wie die HTC Vive vornehmlich auf Gamer.

Wo sehen Sie den Nutzen der Microsoft-VR-Brille im Facility Management? Oder ist es bloß ein weiteres albernes Spielzeug für Tekkies?


Abbildungen: Microsoft

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