Stadtplanung mit Eiffelturm: Autodesk erstellt das größte BIM-Modell der Welt

Autodesk hat die Umgebung des Eiffelturms in Paris im weltgrößten BIM-Modell gestaltet (klicken für große Ansicht)

Autodesk hat die Umgebung des Eiffelturms in Paris im weltgrößten BIM-Modell gestaltet (klicken für große Ansicht)


CAFM-NEWS – Die Stadt Parsi möchte das Umfeld des Eiffelturms neu gestalten, da es städtebaulich und infrastrukturell nicht den notwendigen Ansprüchen in den Bereichen Energieversorgung, Begrünung, Versorgung, Mobilität, Logistik, Abfallentsorgung und Sicherheit genügt. Die komplette Umgestaltung des gesamten Geländes rund um den Eiffelturm, mit Trocadéro, Champ de Mars sowie der Esplanade hat Paris nun ausgeschrieben – und Autodesk hat dafür ein digitales 3D-Modell des Eiffelturms und seiner Umgebung entwickelt, auf dessen Grundlage jetzt in einem Architekturwettbewerb Vorschläge für die Neugestaltung erarbeitet werden können.

Die Ausschreibung war bereits Anfang 2018 erfolgt, unter den 42 Bewerbern hat eine Jury vier Finalisten ausgewählt, die bis Frühjahr 2019 ihre Vision präsentieren sollen. Autodesk hat hierfür das Autodesk ein BIM-Modell erstellt und wird die einzelnen Finalisten-Teams bei der Entwicklung und Visualisierung ihrer Entwürfe unterstützen.

Das von Autodesk erstellte Mastermodell des Geländes umfasst insgesamt eine Fläche von 2,4 Quadratkilometern und schließt den Eiffelturm selbst, alle dortigen Gebäude, Straßen, Brücken, Fußgängerwege, Grünflächen und das gesamte städtische Mobiliar, wie Statuen, Laternen und Bänke mit ein. Noch nie wurde das Gelände um den Eiffelturm in dieser Detailtreue digital erfasst. Das von Autodesk erstellte 3D-Abbild ist außerdem das größte jemals geschaffene BIM-Modell einer urbanen Umgebung und demonstriert eindrücklich, wie ein öffentlicher Auftraggeber neue digitale Technologien nutzen kann, um Großprojekte effektiv anzugehen.

Die 3D-Modelle sollen helfen, intuitiv nachzuvollziehen, wie sich Besucherströme bewegen, wo sich Schlangen bilden oder zusätzliche Zugänge geschaffen werden müssen. Die Illustration des Status Quo und die gemeinsam mit Autodesk entwickelten Modelle der Finalisten-Teams ermöglichen darüber hinaus einen echten Vergleich der einzelnen Konzepte auf einen Blick und das – dank weitreichender VR- und AR-Unterstützung – schon vor dem ersten Spatenstich aus der Perspektive der zukünftigen Besucher.

Autodesk hat in seinem Blog zwei Artikel zu dem Projekt veröffentlicht (Beschreibung; Videos). Eine Großdarstellung des Modells finden Sie hier.



Abbildungen: Autodesk



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