Dream-Team: IoT und AR könnten erfolgreich sein, wenn…

Mit Plattformen wie Thingworx lassen sich IoT und AR zu Nutzen stiftenden Anwendungen verbinden, meint Autor Ellenrieder von Hersteller PTC

Mit Plattformen wie Thingworx lassen sich IoT und AR zu Nutzen stiftenden Anwendungen verbinden, meint Autor Ellenrieder von Hersteller PTC



CAFM-NEWS – Theoretisch sind sie ein Dream-Team: Das Internet of Things (IoT) und Augmented Reality (AR) könnten erfolgreich sein, wenn es ausreichend Inhalte gäbe. Das zumindest meint Stephan Ellenrieder, Geschäftsführer Deutschland bei PTC, in einem Gastbeitrag für das Portal silicon.de.

Das Indiz für die Nutzbarkeit von AR im Alltag ist ein veritabler Spiele-Hype gewesen. Sein Name: Pokemon Go. Virtuelle Inhalte in der realen Welt haben Heerscharen von Smartphone-Usern zu Monsterjägern gemacht und nebenbei gezeigt, was das schlagende Argument für Augmented Reality in der wahren Welt ist: Üppig verfügbarer Content (gepaart mit Spaß und Jagdfieber).

Nun besteht FM nicht aus pixeligen Monstern, sondern aus konkreten Anlagen, Gebäuden und vielem mehr. Ellenrieder meint allerdings, dass Unternehmen bereits diverse Produkt-, Prozess- und Kundendaten besitzen, mit Hilfe derer sie sich leicht dem Feld AR öffnen können.

Besser werde es noch, wenn IoT und Echtzeit-Daten mit hinzukommen, so der Autor. Analog zu einem Motorrad-Beispiel, das er nennt, könnten im CAFM aktuelle Leistungsdaten von Maschinen und Haustechnik Haustechnikern oder Wartungspersonal auf ihre Smart-Devices oder AR-Brillen eingespielt und durch Reparatur-Hinweise ergänzt werden. Oder auch durch Werkzeug- und Ersatzteillisten, bevor sich die Mitarbeiter auf den Weg machen.

Wer sich langwieriges Coding ersparen möchte, kann auf IoT-Plattformen wie ThingWorx und AR-Plattformen wie Vuforia zugreifen, wobei letztere in erstere integriert ist und beides von Ellenriders Arbeitgeber PTC angeboten wird.

Vorhandene 3D-CAD-, PLM-, ERP- oder CRP-Daten können auf den Plattformen mit Echtzeitdaten aus dem IoT-Feld angereichert werden, die Programmierung erfolgt per Drag & Drop. Die auf dem Schirm zusammengefügten Apps lassen sich dann auf Smartphone, Tablet oder AR-Brille abrufen und im (Wartungs-)Alltag nutzen.

Ob die hiesigen CAFM-Hersteller tatsächlich auf einen Baukasten zurückgreifen möchten, sei dahin gestellt. Die Gedanken Ellenrieders scheinen zumindest interessant.

Wie sehen Sie die Zukunft von IoT und AR im CAFM? Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung in einen Kommentar!



Abbildungen: Thingworx



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