CAFM-Zahl der Woche: Y2K

Die CAFM-Zahl der Woche ist heute über Bande gespielt – mit Y2K, der symbolischen Abkürzung für den Millennium-Bug

Die CAFM-Zahl der Woche ist heute über Bande gespielt – mit Y2K, der symbolischen Abkürzung für den Millennium-Bug des Jahres 2000



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die Y2K. Zugegeben, das ist keine eigentliche Zahl, sondern eine verklausulierte 2000. Ursprünglich. Inzwischen ist es ein universeller Hinweis auf Probleme mit Jahreszahlen bei Computersystemen. Aber der Reihe nach.

Y2K bedeutet ausgeschrieben Year 2 Kilo und meint das Jahr 2000. Damals war der sogenannte Millennium-Bug ein gefürchteter Gegner der IT-Anwender, weil viele Systeme nicht auf den Jahrtausendwechsel vorbereitet waren – einige kannten sogar nur zweistellige Jahreszahlen.

Wir wir inzwischen wissen, verlief der Wechseln zum 01.01.2000 ohne prophezeiten Weltuntergang. Daher besteht prinzipiell Hoffnung, wenn heutigentags irgendwo ein Y2K ausgerufen wird. Wie derzeit in Japan.

Japan hat auch den Gregorianischen Kalender. Wobei das „auch“ in diesem Fall meint, dass es in Japan noch einen zweiten Kalender gibt – den der Kaiser. Immer wenn ein neuer Kaiser gekrönt wird, startet ein neuer Kalender. Soweit, so simpel. Die Crux an der Sache:

Der aktuelle Kaiser Akihito ist seit gut 30 Jahren inthronisiert, also fast die gesamte relevante IT-Ära. Die musst deshalb noch nie einen Wechsel des Regenten proben. Genau ein solcher kommt aber im April 2019 mit der Thronbesteigung durch Naruhito – mitten im gregorianischen Kalenderjahr.

Und: Jede Kaiserzeit hat ihren eigenen Namen. Auch die des kommenden Kaisers. Leider weiß aber noch niemand, wie diese Ära heißen wird. Womit zwar schon munter programmiert werden kann, aber nichts zu Ende geführt. Und das ist noch nicht alles.

Wird der Wechsel auf dem Kaiserthron nicht korrekt implementiert, könnte ein Programm versuchen, mit einem Datum zu arbeiten, dass es nicht geben wird und nie gegeben hat. Hübscher Error.

Auch der generelle Umstand, dass es zwei Kaiser-Ären in einem Kalender gibt – dieses Mal dem gregorianischen – könnte manchen Code zum entgleisen bringen. Das zumindest fürchten Experten.

Dass das Unicode-Konsortium wegen der noch offenen Bezeichnung der kommenden Ära gleichfalls vor Problemen steht, gerät da schnell in den Hintergrund. Ist aber auch nicht so wichtig, denn:

Sollten die Rechner tatsächlich reihenweise abstürzen, braucht es auch kein Zeichen für die Beschreibung der Ursache. Und laufen sie munter durch, lässt sich das Symbol für die neue Zeitrechnung auch einfach nachreichen.





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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei pit-cup




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