CAFM-Zahl der Woche: 2013

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 2013 - die aktuelle Versionsnummer des DWG-Dateiformats für AutoCAD

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 2013 – die aktuelle Versionsnummer des DWG-Dateiformats für AutoCAD



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl der Woche ist dieses Mal die 2013. Denn 2013 ist das aktuelle Format der DWG-Dateien von AutoCAD, das in vielen CAFM-Lösungen für die Darstellung von Räumen und Objekten eine wichtige Rolle spielt.

Fragt man sich natürlich, warum das so ist? Warum gibt es seit 5 Jahren kein neues Datei-Format mehr? Auf der einen Seite ist das toll, denn dann lassen sich die Dateien auch noch in vielen Jahren problemlos öffnen. Aber nur, wenn das Programm nicht aufgegeben wird.

Oder zieht Autodesk heimlich die Reißleine? Weil im Bauwesen alle auf dem Weg zu Revit sind und im Maschinenbau zu Inventor? Oder liegt es an der Cloud?

Denn wenn alles in der Cloud liegt sind die Versionen der Dateiformate im Prinzip egal, denn alles wird automatisch upgedated. Oder wissen wir in welcher RFT-Version unsere Dokumente bei Google & Co gespeichert werden? Kann uns auch egal sein.

Mit dem Cloud-Trick sichert sich Autodesk – wie andere auch – einfach ein größeres Stück vom Kuchen. Denn statt Kunden die Wahl zu lassen, unberechenbar alle Jubeljahre ein Update oder Upgrade zu kaufen – oder auch nicht – sichert ein monatliches Mietmodell konstanten Geldfluss und perspektivisch höhere Gewinne.

Das finden Kunden allerdings nicht so toll wie Hersteller, weshalb es auch eine Gegenbewegung gibt. Das hilft Konverter-Herstellern zu überleben. Zum Beispiel bietet Kazmierczak Software unter dxf.de einen Konverter an, der bei der Fülle der Optionen den Eindruck erweckt, es fehle nur noch, Kaffee in Tee zu verwandeln. Und andersherum.

Für die USA hat das Unternehmen übrigens eine Tochtergesellschaft gegründet, die noch deutlicher sagt, wohin die Kunden reisen möchten: BackToCAD.

Somit wird 2013 – die Dateiversion für AutoCAD – wohl noch ein Weilchen länger unter uns weilen können, auch wenn 2017 schon vor der Tür steht. Und trotz forcierter Mietmodelle werden sich Kunden etwas sehr wesentliches weiter erhalten können: Ihre Unabhängigkeit.

Das klingt doch nach etwas gutem für das neue Jahr, oder?


Abbildungen: CAFM-News


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