CAFM-Zahl der Woche: 1400

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 1400 – so viele Personen nahmen bei der BIM-Umfrage des Zentralverbands Sanitär teil

Die CAFM-Zahl der Woche ist die 1400 – so viele Personen nahmen bei der BIM-Umfrage des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima teil



CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 1400. So viele Personen wurden jüngst zur Bedeutung von BIM befragt, und zwar vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (SHK). Aha? Die Rohrleger machen auch BIM? Wie man’s nimmt. Aber machen sollten sie schon, denn die bittere Wahrheit für Traditionalisten ist: Wer mit Gebäuden zu tun hat, bekommt auch BIM serviert. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Das Sanitärhandwerk jedenfalls findet das ge-BIM-mel… – sagen wir mal: interessant. Rund 1.400 Akteure der deutschen SHK-Branche wurden für die Erhebung befragt, darunter neben dem gemeinen Handwerker auch Hersteller von Sanitärprodukten und Architekten, die immerhin planen müssen, wo später der Lokus sein Örtchen findet.

Die Quintessenz der Untersuchung liest sich allerdings wie ein Witz, wenn es heißt, die gemeinsame Untersuchung zeige, BIM werde sich auch in der SHK-Branche langfristig durchsetzen. Was auch sonst, bitteschön?

Der Stufenplan digitales Bauen heißt schließlich auch deshalb Stufenplan, weil sein Inhalt nach der Realisierung im staatlichen Bauwesen (im stattlichen Bauwesen von Industrie und Gewerbe ist BIM ja schon längst weiter) die Stufen in die Niederungen des allgemeinen Baubetriebs herab steigen wird. Es ist, s.o., nur eine Frage der Zeit.

Ein Aspekt der Befragung macht im ersten Moment allerdings stutzen: Die Akzeptanz für BIM sinkt entlang der Wertschöpfungskette. Wobei das auch nicht gar so verwunderlich ist, wenn jemand für eine Methode investieren soll, die ihm keinen Gewinn bringt, höchstens sicher stellt, dass auch in mittelferner Zukunft noch Angebote gemacht werden können.

Von den Handwerkern sind nämlich, so die Erhebung, derzeit nur 5 Prozent in der Lage, mit BIM zu arbeiten. Das ist vermutlich der Teil, der für Industrie und Gewerbe tätig ist. Und nur ein Viertel der Handwerker gibt an, überhaupt schon mal mit BIM in Kontakt gekommen zu sein. Da ist es doch prima, dass gerade erst Neujahr war und noch ausreichend Zeit für gute Vorsätze und ihre Umsetzung ist:

Da sich viele Handwerks-Betriebe (auch) um öffentliche Aufträge bemühen, die ab 2020 vermehrt BIM-Fähigkeiten einfordern werden, sollten sich die 95-prozentigen Klempnermeister das Jahr über immer mal mit dem Thema BIM befassen. Sei es mit einer Google-Recherche. Sei es mit einem Messebesuch (ServParc und BIM World Munich werden da helfen). Sei es durch Gespräche mit Partnern, die schon BIM-men. Wege gibt es viele. Ziele nur eines:

BIM ist der Endpunkt.

Vorerst jedenfalls.





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Abbildungen: CAFM-News




Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei pit-cup




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