CAFM-Zahl der Woche: 1,37

Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 1,37. So viele Millionen Euro investiert das BSI für das Bundesprojekt Sisyphus. Was dahinter verbirgt? Die Analyse von Windows 10 auf eventuelle Sicherheitsrisiken.
Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 1,37 für die Investition in Millionen Euro des BSI in die Analyse von Windows 10 auf eventuelle Sicherheitsrisiken

CAFM-NEWS – Die CAFM-Zahl dieser Woche ist die 1,37. So viele Millionen Euro investiert das BSI für das Bundesprojekt Sisyphus. Was dahinter verbirgt? Die Analyse von Windows 10 auf eventuelle Sicherheitsrisiken.

Der mythologisch angehauchte Name Sisyphus schreibt sich in BSI-Stil natürlich SiSyPHuS und ist genauso natürlich nur eine Abkürzung. Mit vollem Namen heißt das Test-Projekt des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik Studie zu Systemintegrität, Protokollierung, Härtung und Sicherheitsfunktionen.

Das BSI will damit herausfinden, wie es um die sogenannte Gesamtsicherheit des 10-ers aus Redmond steht und welche Restrisiken zu finden sind.

Insgesamt umfasst der Test zehn Schritte. Es sind:

  1. Analyse der Telemetriekomponenten in Windows 10
  2. Analyse der TPM und „UEFI Secure Boot“-Nutzung in Windows 10
  3. Analyse der „Virtualization Based Security„-Komponenten in Windows 10
  4. Analyse der Komponente „Device Guard“ in Windows 10
  5. Analyse der Powershell und des Windows Script Host in Windows 10
  6. Analyse des App-Lifecycles von Universal Windows Apps in Windows 10
  7. Empfehlung zur Protokollierung in Windows 10
  8. Konfigurationsempfehlung zur Härtung von Windows 10 mit Bordmitteln
  9. Gruppenrichtliniensatz zur Konfigurationsempfehlung für Windows 10
  10. Konzept zur Nachverfolgung von Änderungen in Windows 10 bei Herstellerupdates

Der erste Teil, die Analyse der Telemetrie-Komponenten in Windows 10, hat schon erste Ergebnisse zu Tage gefördert. Demnach sind die Komponenten nicht per se gefährlich, das BSI empfiehlt aber dennoch , sie möglichst zu deinstallieren, da hierdurch die Angriffsoberfläche verringert wird.

Wann alle Ergebnisse, Empfehlungen und Konzepte zur Verfügung stehen werden, ist allerdings noch nicht bekannt. Es könnte aber, so wie es ausschaut, noch ein wenig dauern. Hauptsache, dann ist nicht schon Windows 11 auf dem Markt.

Übrigens: Das Betriebssystem OS X des in professionellen Kreisen gerne kritisch beäugte Apple Mac hat das BSI auch schon durchleuchten lassen – für 455.555 Euro, also für rund ein Drittel dessen, was Windows 10 kosten wird.

Da sag noch mal einer, so’n Mac ist teuer…





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Abbildungen: CAFM-News


Die CAFM-News präsentieren die Zahl der Woche in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Technisches Facility Management am Fachbereich Duales Studium der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und ihrem Dozenten Ralf Rieckhof, im Hauptberuf Consultant und Leiter Marketing bei pit-cup




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