Compliance

Compliance meint vereinfacht die Regeln, nach denen die Mitarbeiter eines Unternehmens handeln sollen.

Neben Gesetzen und Richtlinien gehören dazu auch Kodizes, die sich das Unternehmen selber gegeben hat. Mit ihnen sollen vor allem auch Verstöße vermieden werden, die sich wirtschaftlich negativ auf das Unternehmen auswirken können.

Die Überwachung der Compliance-Vorgaben obliegt der Unternehmensführung. Als Orientierung für ein wirkungsvolles Compliance Management Systems hat das Institut der Wirtschaftsprüfer sieben Punkte aufgelistet:

  • Einführung einer Compliance-Kultur
  • Definition der Compliance-Ziele
  • Identifikation der Compliance-Risiken
  • Entwicklung eines Compliance-Programms
  • Organisation der Compliance
  • Kommunikation und Information über die Compliance
  • Überwachung und Verbesserung der Compliance

Da Compliance vor allem wirtschaftliche Schäden abwenden soll, kann zu den Compliance-Regeln auch gehören, dass ein Unternehmen keine Verträge mit insolventen Partnern eingeht, auch wenn diese sanierungsfähig und -willig sind oder eine Sanierung schon abgeschlossen ist, das Unternehmen aber offiziell noch durch einen Insolvenzverwalter geführt wird.

Unternehmen können ihr Compliance-System nach TR CMS 101:2011 zertifizieren lassen, das der TÜV Rheinland 2011 als Standard für Compliance Management Systeme veröffentlicht hat.

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