Arlo goes Professional: Neue Kameras und neues Zubehör

Kein grünes Mignon: Die neue Arlo Go kann auch in ein Tarnkleid gewandet werden und ist dann kaum noch zu finden

Kein grünes Mignon: Die neue Arlo Go kann auch in ein Tarnkleid gewandet werden und ist dann zwischen Bäumen und Büschen kaum noch zu finden



CAFM-NEWS – Gestartet sind sie vor gut zwei Jahren als einfach zu nutzende Überwachungs-Kameras für zu Hause. Jetzt schlägt Arlo den Weg in die professionelle Anwenderschiene ein: Autarke LTE-Kameras, Solar-Paneele, Akku- statt Batteriebetrieb, lokale Speicher-Option und Alarmsirenen können die Phantasie der Profis wuschig machen. Kommen soll das alles bis zum Sommer, und mehr ist auch in Sicht, vor allem softwareseitig.

Schon im Vorfeld der CeBIT war Netgear mit den Arlo-System auf Pressereise, zur Messe waren die kommenden Neuheiten dann versammelt zu sehen. Die Perspektive: Einfach zu nutzende Kamera-Systeme für professionelle Anwendungs-Szenarien. Plus der Möglichkeit, die Netgear-Cloud mit lokaler Speicherung zu umgehen. Da jubiliert der deutsche Datenschutz.



Arlo Pro

Die klassische Arlo mit Batteriebetrieb bekommt die Arlo Pro an die Seite gestellt. Sie ist etwas größer, hat 130 statt 110 Grad Bildwinkel, reagiert schneller und biete wie die Arlo Q-Kameras auch Mikrofon und Lautsprecher. Geladen wird sie per USB-Kabel, ergänzend gibt es eine Ladestation mit Zusatzakkus.

Die Arlo Pro ist auch im Set mit einer neuen Basisstation zu haben. Die ist etwas kleiner als die bisherige Basis, ist etwas attraktiver gestaltet und hat eine Sirene an Bord. Diese gibt mit 100 dB Laut, sobald ein Alarm fällig ist.

Auch geplant ist ein Solar-Paneel, das irgendwo befestigt werden kann und die Arlo Pro mit Strom versorgen kann, je nach Ausführung bei Sonnenschein, bei Tageslicht und in der Version mit Pufferbatterie auch dauerhaft.


Auf der CES schon zu sehen: Das Arlo Solar-Paneel, mit dem Arlo Pro und Arlo Go zu Dauerläufern werden

Auf der CES scon zu sehen: Das Arlo Solar-Paneel, mit dem Arlo Pro und Arlo Go zu Dauerläufern werden




Arlo Go

Die Arlo Go erweitert die Arlo Pro um LTE-Funk, sie ist damit komplett autark und braucht keine separate WALN-Anbindung. Trotzdem hat sie auch WLAN an Bord und steht damit anderen Arlo-Kameras als Access-Point zur Verfügung.

Ebenfalls an Bord des wetterfesten Gehäuses ist ein Slot für SD-Karten, so dass die Arlo Go Bilder auch lokal speichern kann. Dass die Kamera über Mikrofon und Lautsprecher verfügt, ist da beinahe schon selbstverständlich.

Gerade diese Unabhängigkeit macht die Arlo Go für FM interessant: Mit ihr lassen sich abgelegene Locations autark überwachen, ebenso Baustellen, Garagenhöfe, Parkplätze und allerlei andere Orte, die nicht über WLAN oder Strom verfügen beziehungsweise bei denen solche Dinge nicht ohne weiteres zugänglich sind. Und in Kombination mit weiteren Arlo Pro lässt sich in Minuten sogar flächendeckende Beobachtung einrichten. Und das für ein Taschengeld, zumindest vergleichsweise.

Da sich die Arlo Go auch mit dem Solar-Paleen betreiben lässt, ließe diese Kombination auch durchgängige Live-Sterams zu, da wie schon bei den anderen Arlo-Modellen auch Infrarot-Nachtsicht integriert ist und die Arlo Go eine Bildauflösung von 1080 p hat.

Die Arlo Pro kann bereits gekauft werden, einzeln und im Set mit der Sirene. Die Arlo Go und die Solarzelle sind noch nicht zu haben, zumindest nicht in Deutschland. Im US-Store wird sie bereits verkauft, allerdings nur an AT&T Geschäftskunden und Kommunen.

Auch sofwareseitig sollen sich die Arlos weiter entwickeln. Perspektivisch steht eine lernende Überwachungs-Applikation in Aussicht, die erkennt, wann ein Alarm sinnvoll ist und wann nicht.



Arlo Pro (links) und Arlo go (Mitte) mit einem Arlo Baum, bestehend aus Arlo Halter in schwarz, einer Arlo Go und ihrem flusseligen Tarnkäppchen

Arlo Pro (links) und Arlo Go (mitte) mit einem Arlo Baum, bestehend aus Arlo Halter in schwarz, einer Arlo Go und ihrem flusseligen Tarnkäppchen




Abbildungen: Netgear



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